Ripple steigt über Nacht um 70% an

Die Crypto-Währung Ripple, welche inzwischen von vielen großen Banken genutzt wird, ist in den letzen 24 Stunden explosionsartig im Preis angestigen und kletterte auf knapp 30 Cent (USD). Gestern hatte der Kurs noch bei ca. 17 Cent gestanden. Diese Preisexplosion führte auch dazu, dass bei Ripple ein Gesamtwert von 11 milliarden US-Dollar zu verzeichnen war. Damit wurde der  Ripple kurzerhand, hinter Bitcoin und Ethereum,  zur drittwertvollsten  Cryptowährung überhaupt.

Für diejenigen, denen Ripple nichts sagt; Ripple ist quasi ein kleiner Bruder des Bitcoin. Die Währung basiert ebenfalls auf der Blockchain-Technologie und nutzt somit ebenfalls ein permanentes Transaktionsverzeichnes. Anders aber als die meisten Crypto-Währungen, die gemined werden, werden die Ripple durch ein Unternehmen kontrolliert.

Der unten abgebildete Graph (via CoinMarketCap) zeigt den Kursverlauf des Ripple (oder auch XRP) in den vergangen Tagen. Nach dem die Währung die letze Woche recht konstant bei 16 Cent (US) lag, schoss sie in die Höhe, bis sich der Wert fast verdoppelte:

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Der Preis hat sich seit Mittwoch Abend auf ca. 23 Cent eingependelt. Somit liegt Ripple nun nur noch auf Platz vier der wertvollsten Crypto-Währungen.

Der genaue Grund für diese „Preisexplosion“ ist unklar. Diverse Crypto-Newsseite, darunter Coindesk, schreiben aber, dass der Kurs-Anstieg mit dem verstärkten Handel von XRP in Korea zusammen hänge.

In einem Interview mit dem Newsportal Fortune sagte Ripple CEO Brad Garlinhouse, dass der Wert der XRP weniger an einzelnen Ereignissen festzumachen und viel mehr durch die vielen Vorzüge von Ripple zu erlären sei.

Garlinghouse betonte, dass viele große Banken inzwischen die Ripple-Technologie nutzten, um untereinander Geld zu transferieren. Der Vorteil gegenüber konventionellen Finanzstrukturen sei der ultra-schnelle und sichere Transfer.

Ripple bot bisher die Möglichkeit eine Art von Währung gegen jede beliebige andere zu handeln (z.B. US-Dollar zu Euro, oder Yen zu Bitcoin). Um die Transaktionen allerdings ausführen zu können sind XRPs erforderlich. Da Banken die Ripple-Software aber nun lizenzieren, um Geld direkt transferieren zu können, stellt sich die Frage, welchen nutzen die XRPs, also die Coins an sich, überhaupt noch haben.

Garlinghouse sagt dazu folgendes: XRP sei für Banken als eine Art als Liquiditäts-Pool zu verstehen. Kritische Stimmen hingegen sagen, dass das Unternehmen Ripple seine XRPs zu günstigen Preisen an große Banken verkauft, um diese dazu zu animieren selbige zu nutzen. So sollen diese Banken als sogenannte „Market Maker“ (zu deutsch „Marktmacher“ ) aggieren. Parallel dazu werden zusätztliche Einheiten an Privatpersonen auf dem freien Markt verkauft.

Die genannten Faktoren sollten potentiellen Ripple-Investoren vor dem Kauf von XRP berücksichten.

Da Investoren in der Vergangenheit zunehmend auf der Suche nach Alternativen zum Bitcoin waren (und noch immer sind),  hat dies bei Ripple, so wie bei viele andere Alternativ-Crypto-Währungen (sog. „Altcoins“), in den letzen Monaten zu bemerkenswerter Konjunktor geführt und die Coins zu einer ganz neuen Anlageklasse gemacht. Der Wert aller Altcoins beläuft sich inzwischen auf über 150 Millarden US-Dollar. Siehe hier.

Quelle: http://fortune.com/2017/08/23/ripple/

 

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2 Kommentare zu „Ripple steigt über Nacht um 70% an

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